Weinanbaugebiet Somontano

Wenn man von Süden kommend auf das Weinanbaugebiet Somontano zufährt, bietet sich ein imposantes Bild. In der Ferne türmen sich die Bergriesen der Pyrenäen auf, davor die verschiedenen Vorgebirge und schließlich ein nach Norden ansteigendes, mit immer mehr Bergen und Felsen durchsetztes Plateau, das sich Somontano nennt.

Das Gebiet liegt zwischen den Bergen und dem Ebrotal in der Provinz Huesca. Die Landschaft ist voller Kontraste. Kein Qualitätsweingebiet Spaniens außer dem Penedés hat so viele zugelassene Rebsorten wie die D.O. Somontano.

Der Weinanbau hier geschah immer nur im kleinen Stil und diente der Selbstversorgung. Daher waren die Weingärten in dieser Gegend vor Gründung der Kooperative sehr unbedeutend.

Obwohl die Boden- und Klimabedingungen hier günstiger sind als z.B. in Cariñena oder Borja, begann man erst in den 60er Jahren mit einer Förderung des Weinbaus. Die D.O. Somontano wurde 1984 eingerichtet und ist daher noch relativ jung, hat sich aber bereits einen guten Ruf erworben.

Das Gebiet von Somontano liegt auf dem Landstreifen zwischen den Pyrenäen- und iberischen Sierras und der Ebrosenke. 43 Gemeinden mit Barbastro als Zentrum sind in die D.O. eingeschrieben, und die hier für die Weinbereitung genehmigten Sorten sind Moristel, Tempranillo, Garnacha, Parraleta, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Macabeo, Alcañón, Garnacha blanca, Chardonay und Gewürztraminer.


 
 

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