Weinanbaugebiet Veneto

Weinanbaugebiet  Veneto

Im Hinterland von Venedig liegt das mit über 75.000 ha Rebland drittgrößte Weinbaugebiet Italiens.

Schon die Etrusker schätzten die üppige Weinlandschaft, die ihre Blütezeit im 15. Jahrhundert erlebte, als die Schiffe der „Serenissima" das Meer beherrschten.

Unter den Rebsorten führt heute die weiße Garganega, gefolgt von Pinot Bianco, Trebbiano und natürlich der Schaumweintraube Prosecco (der „Prototyp" stammt aus der DOC di Conegliano-Valdobbiadene).

Bei den roten Sorten liegen Corvina Veronese, Corvinone, Rondinella und Molinara vorn, aber auch französischer Cabernet, Merlot und Chardonnay legen zu. Die große Vielfalt der Region bezeugen über 115.000 Weingüter, die im Schnitt kaum 1 ha Rebland besitzen und rund 100 verschiedene Weintypen hervorbringen.

Lange Zeit, d. h. bereits seit den 50er Jahren, war in dieser Inselregion Italiens Massenanbau angesagt, im Notfall wurde destilliert. Und dies, obwohl Sizilien seit jeher eigentlich hervorragende eigenständige Reben aufzuweisen hat.

Bereits vor ca. 5000 Jahren wurde hier Wein angepflanzt. Aber mehr und mehr hat sich gezeigt, wieviel Potential in dieser Insel steckt, was verstärkt private Investoren mit sachkundigen Winzern auf den Plan rief.

Chardonnays wurden auf den Kalkböden heimisch, Cabernet Sauvignon etablierte sich und die alten, ureigensten sizilianischen Rebsorten wurden kultiviert. Internationale Anerkennung ist die Folge dieser Bemühungen. Kontrollen und Vorschriften nach Vorbild der klassischen Weinbau-Regionen wurden eingeführt und setzten sich durch.

Man sollte aber akzeptieren, daß nicht überall auf der Insel die Bedingungen für Weinbau ideal sind. Deshalb sollte man sich auf die Lagen beschränken, in denen ein guter Wein gedeihen kann. Auch in Sizilien gibt es ideale Hanglagen mit den täglichen Temperaturunterschieden und der optimalen Ausrichtung.

Die allzu sonnigen Regionen mit wenig Niederschlag sollte man eher wieder den Oliven oder dem Getreide zugute kommen lassen.

Auch die vulkanischen Gebiete (z. B. um den Ätna) sollten weiter kultiviert werden, denn hier hat man die Chance, eigenständige, vom Boden geprägte, Weine zu vinifizieren. Diese Gegebenheiten sind einzigartig. Hier gedeiht eine der ureigensten sizilianischen Sorten, die Nerello-Traube, die meist im Cuvée mit der wohl wichtigsten heimischen Rotweintraube, Nero d'Avolo, verschnitten wird.

 
 

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