Weinanbaugebiet Abruzzen

Im Schatten der höchsten Apenninenerhebung der italienischen Halbinsel liegt das Weinanbaugebiet Abruzzen. Der große Vorteil der geografischen Lage im "Regenschatten" der Gebirge ist eine Reifung meist ganz ohne Regenfälle. Dadurch können immer gesunde und trockene Trauben geerntet werden, was sich besonders positiv auf die Qualitäten auswirkt. Zwei Rebsorten bestimmen das Bild dieser Region: Trebbiano zur Erzeugung von Rosé- und Rotweinen.

Östlich von Rom liegen die über 33.000 ha Rebfläche umfassenden Abruzzen mit den drei DOC Controguerra, Montepulciano d'Abruzzo und Trebbiano d'Abruzzo.

Den weitaus größeren Produktionsanteil stellen allerdings die unkomplizierten Tafelweine (Vini da Tavola). Der Weinbau kam mit den Etruskern, die den köstlichen Trank zur Stärkung ihrer Soldaten erzeugten. Die Reben wachsen in bis zu 600 m Höhe an den Ausläufern der Apenninen.

Große Temperaturunterschiede zwischen Sommer/Winter, Tag/Nacht fördern die Rebgesundheit und optimale Reife der Trauben, die dabei zugleich eine gute Säure bewahren können. Favorit unter den Rotweinsorten ist Montepulciano gefolgt von Barbera, Ciliegiolo, Merlot und Pinot Nero. Die häufigsten Weißweinsorten sind Trebbiano und Malvasia, neben autochthonen Sorten wie z.B. Cococciola, Montonico Bianco oder Passerina.

 
 

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