Weinanbaugebiet Südtirol

Die markante Landschaft verdankt Südtirol vor allem den eiszeitlichen Verschiebungen durch Gletscher. Moränen- und Schuttkegel, sowie Lößablagerungen tragen, mit teilweise tonhaltigen Talsohlen, zu einer seltenen Vielfalt an Böden bei.

Günstig wirkt sich auch das mediterrane Klima aus, welches bis ins Eisacktal und den Vinschgau wirkt. So finden sich Weinberglagen mit Gardaseeambiente bis hin zu schroffen Hängen am Rande der Dolomitenberge.
Heterogene Böden und teilweise sehr verschiedene Mikroklima, tragen in dieser kleinen Weinregion zu unterschiedlichsten Voraussetzungen im Weinanbau bei.

Neben lokaltypischen bekannten Sorten wie Vernatsch, Lagrein, Gewürztraminer und Lagenweinen wie Kalterersee, St. Magdalener, Meraner Hügel finden hier auch Weltsorten wie Merlot, Cabernet, Sauvignon ihre optimale Nische.

Kalte Winter, heiße Sommer und zum Terrassen-Anbau zwingende steile Hänge bringen es mit sich, daß in Südtirol nicht mehr als ca. 15% der Fläche für den Weinbau genutzt werden (können).

Auch können in dieser Weinbauregion Italiens nur Reben gedeihen, die mit den äußeren Bedingungen zurecht kommen, wie etwa die deutschen Weißwein-Reben Silvaner, Müller-Thurgau oder Riesling.

Über die Region hinaus beliebte Weine, speziell elegante Weißweine, sind vorhanden, wenn auch nicht in großer Menge. Der Hauptanteil bleibt der regionalen Vermarktung vorbehalten.

Bürokratisch mit Südtirol verbunden ist das angrenzende Trentino von wärmerem Klima in geringeren Höhen etwas verwöhnter. Dies führt zwar zu etwas höheren Erträgen und auch runderen Weinen, von großer internationaler Bedeutung ist aber auch hier keine Rede. Die einfachen Weine sind meist für den sofortigen Konsum bestimmt.

 
 

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